[Page a1r]

    Eyn wunderliche Weyssagung / von dem Babstumb / wie es yhm biß an das endt der welt gehen sol / in figuren oder gemaͤl begriffen / gefunden zu Nuͤrmberg / ym Cartheuser Closter / vnd ist seher alt.

    Eyn vorred / Andreas Osianders.

    Mit guͤtter verstendtlicher außlegung / durch gelerte leut / verklert. Welche / Hans Sachs yn teutsche reymen gefast / vnd darzu gesetzt hat. ym M. D. xxvij. Jar.

    [Page a2r]

    Vorred

    GNad vnd fried von Gott zuuor / Lieben Herrn vnd bruͤder / Wi [...] wol wir Christen / yn der heyligen schrifft / aller zukuͤnfftigē ding / die vns zuwissen von noͤtten seyn / genugsame anzeygen vnd vnterricht haben. Findt man dannoch viel menschen / nicht alleyn vnter dem eynfeltigen gemeynen haussen / Sonder auch vndter den grossen Hausen / die sich seher kluͤg duͤncken / die da viel mehr auff menschen wortt vnnd weyssagung / halten / denn auff Gottis wort / vnd seyne warhafftige propheceyen/ Besonder yn diesen seltzamen laufften / vnd vnmenschlicher verfolgung des worts Gottis. Da suchen sie viel / vnd troͤsten sich selbs wol / die man den̄ teglich hoͤret / Was des Liechtenbergers Practica / bey ynen hochgeruͤmbt / vnd vber die maß viel daruon gehalten wirdt / Der sie doch yn der warheyt nicht verstehen. Die weyl ich aber auf Gottis wort gewiß byn / das sie in yhrem furnemen anlauffen / vnd zu truͤmern gehen werden / vnnd sie es doch wider glauben / noch hoͤren wollen. Hab ich ynen diese Propheccy mit geteylt / ob sie doch an yhres gleichen Propheten sich wolten keren / vnnd ablassen. Die weyl sie Gottis wort vnd weyssagung so mutwilligklich verachten. Den̄ wir sollen ja nichts vnter wegen lassen / ynen zu helffen. Auff das / so es ye nicht helffen wil/ wir doch mit guͤttem gewissen / vnnd froͤlichem hertzen / yhr verderben sehen moͤgen / welches sich vorlangst her nicht se [...]et. Wie Petrus saget / Es ist aber diese prophecey / nicht ynn wort / sonder alleyn ynn bildt / an alle wort gestelt / Und zeyget klerlich vnd greiflich an / wie es mit dem Babstumb von der zeit an / da es ein tyrannei ist worden / biß an das endt der welt ergeen sol. Damit aber niemandt dar fur halte / es sey ein new gedicht. Laß ich jderman wissen / das ich diser Buͤcher zwey gehabt / Eyns auß dem Cartheuser kloster / Das ander / auß meyner Herrn eynes erbarn Rhats / hie zu Nuͤrmberg / librey / Deren keynes so new ist / es muß eyn yeder / der es ansicht / bekennen. Das es an geuerlich bey hundert jaren / von gemeel / vnnd schrifft / alt sey / Wie das eyn yeder / der mir nicht glauben wil / heutigs tags wol erfarn kan / Dartzu wirdt yn der selben Buͤchern eynem angetzeygt / wie das vrspruͤngklich / daruon die abge [Page a2v] malet / wol vor drithalb hundert Jaren / Nemlich / da man hat geschriben. 1278. Jar / gemacht sey worden / Es habens aber / bißhere / wenig leut verstanden / wie aller weyssagung art ist / das sie finster bleiben / biß sie ynß werck kom̄en. Darumb eyner dis / der ander das geradten / vnd zum teyl dartzu verzeichnet hatte / Weyl es aber offenbar ward / das die selbe schrifft newer ist / den̄ das gemeel / dartzu das elter an alle schrifft geblieben war / Hab ichs faren lassen / als die ann zweiffel nicht dartzu gehoͤret / Doch ist eyn außlegung dartzu gesetzt / vmb der eynfeltigen willen / Den̄ vernuͤnfftig leut / sehen on alle außlegung wol was es ist / Do mit sey einem yeden haym gesetzt / die außlegung an zu nemen / oder ein bessere herfur zuspringen / ob er mag.

    Ich wil auch hie mit die Papisten vermant haben / das sie sehen wollen wie es doch vmb sie stehe / vnd sich dareyn schicken / Den̄ sie muͤssen herundter / da hilfft nichts fur / sie haben yhnen nun die wall / ob sie sich freundtlich vnd an schaden wollen herab lassen fuͤren / oder ob sie feyndtlich / zu yhren nachteyl wollen herab gestuͤrtzt seyn / Es werdens ja nicht Christen thun / Aber es wirdt Gott wol eyn ruthen finden. Des haben wie wol eyn gewissere prophecey / den̄ diese ist / die wirdt vns nicht liegen. Gottis gnad sei mit vns allen.

    Andreas Osiander prediger zu Nuͤrmberg bey G. Laurentzen.
    [Page a3r]
    [A seated pope holding a processional staff in his left hand, feeding coins into the mouth of a bear with his right; (R) another bear with open mouth]

    Der Babst rhuͤmet sich des Apostel ambts / vnnd nennet seinen stuel / den Apostolischen stuel so solt er auch des Apostel ambts auß wartten / mit predigen / leren / troͤsten / vnd wayden / vnnd darin / al sein zuuersicht / zum heyligen geyst / ym hymel / setzen. Das er seiner wort vnd lere kraft / yhm aber geduldt gebe / daruber zu leyden / vnnd zu sterben / wie die Apostel gethan haben / Er hat aber seine oren / vonn dem heyligen geyst abgewendet / vnd all sein zuuersicht / auf die Bern Das ist / auff starcke Kriegs leut gesetzt / wie den̄ auch Dauid / der theuer Kriegßman / eynem Bern vergleicht wirdt. 2. Regum. 17. Den gibt er auch gelt darumb / das sie yhn beschutzen / vnd wirdt auß eynem diener des wort Gottis / ein weltlicher Herz / Das ist der erst fal / des Babstūbs.

    Weyl sich der Babst von Got abwendt
    Auff guͤt vnd weltlich regiment
    Zu bluͤt vergiessen krieg vnd streyt
    Ist er kein Hirt der Christenheyt.
    [Page a3v]
    [A pope thrusting a fleur-de-lis on the end of a staff into the mouth of a crowned eagle]

    Als nun der Babst / eyn weltlicher Herz worden ist / vn̄ sich zu weltlichenn herrn / vnd weltlich herrn zu ym verpinden / hat er mit seinē Creutz / das ist mit eygnem gewalt / vn̄ mit der lilgē / das ist mit des Koͤnigs vō Franckreich hilf zu foͤderst den Adler / das ist Rhomische Kayserliche maiestat / vntersich getruckt / vn̄ bezwungen.

    Der Babst offt mit dem Keyser kempft
    Mit fremder Herschafft yhn verdempft
    Als Friderich Barbarossa gschach
    Vnd mangem Keyser auch hernach.
    [Page a4r]
    [A pope praying before a tree from which a hand emerges, (R) a fox biting the pope's hood]

    Die handt yhm busch ist Gottes gesetz (denn da Gott Mosi dz gesetz wolt geben / redet er mit ym̄ auß dem busch ) das straffet nū den Babst / vn̄ troet ym̄ / das er sich solcher tyranney / wider die art vnnd natur seynes ambts vndterstehe. Das ist auch in der warheytt durch viel from̄e gelerte / vnnd heylige leut geschehen / der Babst bekennet auch / das es war sey / vnd demuͤtigt sich daruor als woͤl er volgen. Aber der fuchs (dz ist sein hoffgesind vn̄ ambt leut ) koͤnnens nit leiden / sonder ziehen yhn zu ruck / den̄ ste muͤsten arm sein / wen̄ er eyn recht regiment fuͤret / die schrifft aber nennet / die aller oͤbristen Herrn lewen.&c. Ire vntern aber / die auch Herrn oder Ambt leut sein / haist sie fuchsen. So nennet Christus den Herodes auch ein fuchsen. Math. xiij.

    Der Babst wolt volgen Gottes wort
    Im wirdt gewert mit rhat / vnd mort
    Durch sein fuchslistig Hoffgesind
    Darumb er bleibt verstockt vnd blind.
    [Page a4v]
    [(R) A monk kneeling and holding an open book, (L) a pope jabbing two birds at his feet with a pitchfork, and strangling a bird in his left hand, in which he also holds a key]

    So nun der Babst den Adler bey dem kragen hat / vnd sein gewaltig ist worden / troet er auch den andern voͤgeln / Das ist Koͤnigen / vn̄ reichen mit seynem dreyspitzigen scepter. Das ist mit seynez gewalt des er sich ruͤmbt zuhaben / jn hymel / auf erden / vn̄ jn der helle / oder fegfewr / das sie alle muͤssenn gehorsam sein / wil also alleyn / ein herz vber alle reych der welt sein / Das liset auch eyn muͤnch hindter yhm auß einem buͤch / das ist / er gibt fur / es sei in der heyligen schrifftt also verfast / das er alleyn ein herz der gantzen Christenheyt sol sein / da wirts dan geglaubet / vnd jn das gaystlich recht eingeleybet.

    Der Babst der fecht den Keyser feyn
    Mit aidespflicht der Kroͤnung seyn
    Macht yhn auch mat durch seynen Ban
    Als er viel Keysern hat gethon.
    [Page b1r]
    [A pope with a closed book under his right arm meeting the devil in the form of a dragon wrapped around a tree]

    Der Babst hat vorhin / Gottes gesetz verlassen. Vnd kann doch on gesetz nicht regiren / Das rumb muͤß er neu gesetz machen / vn̄ das auß eyngebenn des Satans. Darumb redet der satan mit jm auß dem Busch wie Got mit Mose auß dem busch hat geredet / denn volget er auch vnd macht gesetz. Vn̄ verpeut speyß vnd Ee vnnd anders dings viel / weliches der heylig Paulus / klerlich / des teuffels leer nennet. j. Timo. am. iiij. ca.

    Der Babst macht viel gesetz / vnd gepot
    Zuhalten bey ewigen todt
    Ding / die Gott nie geheyssen hat
    Das kommet auß des Teuffels radt.
    [Page b1v]
    [A pope on horseback riding (L) with bird on his arm, turning round to look at robed figure in doorway (R)]

    Es koͤnt der Babst nichts so frembd fur nemen / es glůckt ym alles / Darumb / lest er schrifft / regiment / sorg / vnd arbeyt / alles farn. Lebt yn wol lůsten mit hůrn / bůben / fressen / sauffen / singen / saiten spilen / mit jagen / vnd paissen. Die gerechtigkeyt oder froͤmkeyt / ynn eines weybs gestalt / bit yhn fleissig / er soll es nicht thun / aber ehr verachtets / vnnd sicht sie sawer ann.

    Darumb wonet bey dem Babst auch bey
    Die grůndt sup aller půberey
    Als denn zu Rom sicht yderman
    Zucht / Eer / vnd Frůmkeyt vntergan.
    [Page b2r]
    [(L) A pope holding two keys in right hand facing (R) a man with club and sword around waist, a head below]

    Der hencker bedeutt das weldtlich schwert vnnd obrigkeit / die von Got ein gesetzt ist / zu straffen die boͤsen / vnd zu schůtzen die gůttē. Den greifft nun der Babst zu nahent yn yhr regiment / gewaldt / gůtt / vnnd Eer / das ste es nicht mehr leyden koͤnnen. Dannoch verschoͤnen ste sein / brauchen nicht schwert / sonder nur kolben widder yhn / Das ist / lassen sich benůgē / das ste sich schuͤtzen / vnd begeren yhn nicht zustraffen wie recht were / vnd er wol verdient hette.

    Des Babsts vil Kaysser han geschont
    Den er doch boͤßlich hat gelont
    Als Kayser Friderich dem andren
    Vnd ander mehr der ich nicht nen.
    [Page b2v]
    [A pope with robed figure (R) and woman with feathered hat (L), holding a chalice which a snake is jumping up towards]

    Hie sitzt der Babst zugericht / Stoͤst die armen gerechtigkeit / mit der lincken hand von sich / vnd rechtfertigt die reichen vngerechtigkeyt / vmb geschenck vnd gab willen / dartzu raytzt yhn der Satan / der ynn eyner schlangen gestalt ann seyner rechten handt hanget.

    Dem Babst all frůmckeyt ist verschmecht
    Wer yhm gelt gibt der ist gerecht
    Sey gleich maynaidig vnd trewloß
    Yhm gibt er brieff vnd freiheyt groß.
    [Page b3r]
    [A pope giving his keys to a devil, a sword issuing from the pope's mouth piercing the Lamb of God at his feet]

    Sinteynmal / der Babst teuflische gesetz hatt gemachet so volget / dz er auch die schlůssel nach den selben gesetzen. Das ist / nach des teuffels anlayten / geprauchenn můß. Darumb muß der heilig Geyst weychen vnnd die weil er sein gesetz / bey todsuͤnden gepeut vnnd die gewissen darmit verwickeltt / so muß der glaub vn̄ das Euangelion vntergen. Darumb geet dz schwert der falschē leere / auß seym mund / da mitt er das lembleyn Christum. Das ist / das wort vn̄ ewigen warheyt Gottes verwundet / den̄ sein gesetz vn̄ leer/ kůnnen Gottes wort nit neben sich leyden / sonder es wirt dardurch geschwecht vnd verwundt / mit der růten schlecht er vnd peynigt die gewisse / so er doch sie solt troͤsten vnd heylen.

    Der Babst hat mit dem Sathan gmeyn
    Reygirt durch das einsprechen seyn
    Vnd wer sein leere wider redt
    Der wirt von yhm veriagt / getoͤdt.
    [Page b3v]
    [A pope with crown at his feet (R) and eagle (L), a closed book in his left hand his right pointing to a semicircle of stars]

    Der Babst hat seynn Kron / vber Kayserlicher Maiestat Kron gesetzt / vnnd sie vndter die fůß getrettē / lest sich aber nit daran benůgen / sonder gibt ynn seinem geystlichen recht fur / ehr hab auch yn hymel zu gepieten / Das glaubt mann nun / vnd der Adler / das ist / das Rhomisch reich / bettet yhn an / als wer es alles gottis wort vnd werck / was er redt / vnnd thut.

    Der Babst růmpt sich er sey geleich
    Eyn rechter erb zum Romischen reich
    Ob es den Adler schon verdries
    Muß er yhm kůssen doch seyn fůes.
    [Page b4r]
    [A pope with a staff in his right hand, and in his left, keys through which a serpent crawls; at his feet, a cock and (L) a dying lamb]

    So nū der Babst / alle weltliche gewalt vnter sich gepracht / vnnd alles nach seynem lust vnd wolgefallen hat gemacht / schwebt er ob / darff nichts mehr sorgenn oder leyden / Darūb wirfft er das Creutz / so er vor hatt getragen / von sich / bringt aller welt gůtt vnnd reichtumb ynn seyn handt / Darumb ist seyn gůrtel vol ducaten / braucht die schlůssel nicht nach Gottis wortt / Darumb regirt sie die schlang der Teuffel / vertrůckt / vnd verfolgt / verdampt / vnd vertilget das Euangelionn / Darūb ist dem Lemleyn / der kopff ab / vnnd yn diesem allem stehet ym Franckreich / Durch den Hannen bedeut / trewlich bey / vnd hilfft yhm.

    Der Babst erhebt die schetz der welt
    Mit Ablas vnd auch Zůrcken gelt
    Mit manchem fundt vnd Sintoney
    Der geltstrick findt gar mangerley.
    [Page b4v]
    [A pope standing on a crown, holding keys in his left hand, a razor in his right; before him, a wolf and a sword.]

    Hie stehet nun der Babst auff der Kayserlichen Kron / vnd maystert sie / wie ehr nur wil / Das weltlich schwert / das Kaiserliche Maiestat zu schutz der froͤmmen vnd zurstraff der boͤsen fůren solt / das fůret der Babst / Ja er befylhets reyssenden woͤlffen. Da her ists koͤm̄en / das weltlich recht vnd gericht / aller welt gůtter haben fressen / vnd dannoch nymandt keyn recht kan außfuren / Das macht alles das der Babst / das schermesser aller betriegerey in seiner rechtē hand fuͤret. Daruon lise den .lij. Psalm. der leret dich was das schermesser sey.

    Auch herscht der Babst durch seyne list
    Vber viel Koͤnigkreich das wist
    Durch seyne knecht Juristen gůt
    Die halten yhm seyn reich yn hůt.
    [Page c1r]
    [ A pope with keys in his right hand, a birch rod in his left; (R above) an angel taking the keys, (L below) a peacock]

    So der Babst vor der welt jn allem fryde sitzet / jm̄ nymand eyn redet / vnd er ym selbs gantz woll gefelt wie ein pfaw / der sein schwantz schawet / wirt er durch Gottis heimlich vrteil verdampt vn̄ abgesetzt / Darumb nympt jm̄ der Engel die schlůssel / was er byndet / ist vor Gott nicht mehr gepunden / was er loͤse ist vor Gott nicht mehr geloͤset / ob ehr wol vor der welt nach lang regiret / gleych wie Saul vor Gott lang verdampt vnd abgesetzt wardt / ehe denn er vor der welt sein Koͤnig stuel raumet.

    Damit er sitzt yn grossem pracht
    Biß das seyn wirdt vor Gott gedacht
    Der mag seyn hoffart leyden nicht
    Verstoͤst yhn heymlich durch seyn gricht.
    [Page c1v]
    [A pope (L) with a knight in full suit of armour stabbing a sword towards him, 3 swords and 3 spears behind him]

    Wolan lieber jůncker Bapst / So dich Gott hat abgesetzt / wird dich freylich die welt auch angreiffen vnd absetzen. Vnnd das wirdt eyn wolge růster Kůrisser thun / der nit mit eysen vnd fleischlichen waffen / Sonder mit dez harnisch Gottis / mit der gůrttel der warheyt / mit dem krebs der gerechtigkeyt / mit den schuhen der růstung zum Euangeli des frides / mit dem schilt des Glaubens / mit dem helm des heylss/ vn̄ mit dem schwert des geysts / Welches ist Gottis wortt / gerůstet ist / Epheß. vj. Den̄ die waffen vnser ritterschafft seyn nicht flayschlich / sonder mechtig vor Got wider alle anschlege / vn̄ hoͤhe / die sich erhebt wider die erkantnus Gottis. ij. Cor. x Darumb seyn die waffen alle fewrig / vnd eben sibne / vnd fůrets Gottis handt ym hymel selbs / welches alles antzeygt geystliche waffen / vnd krafft des heyligen geystes / ym wort Gottis.

    Den̄ droet Gott yhm durch seyn wort
    Der Baͤbstlich stůl der werdt zerstoͤrt
    Als Paulus klerlich gibt vrkůndt
    Gott werdt yhn doͤtten durch seyn můndt.
    [Page c2r]
    [A pope's head with a snakes body and tail with a dogs head holding a sword, standing in flames ]

    Wenn man den Babst mit dem fewrigē schwert des geystes (das ist mit Gottis wort / das der heylig geyst / durch die fewrigen zungen geschickt vnd reden hat lassen) also angreift / So wirdt es offenbar / das seynn regiment die bestia / oder das thier ist / das mit seynez schwantz den dritten teyl der stern zeucht / vnnd ynn die verdānus geet / Apocalipsts. xij. und xvij. Hat forn eynn erber angesicht / aber hinden mit dem schwantz / haymlich / tůckisch / vnnd mit listen peyst es ynn das schwert des wortes / das yhm das maul blůt / vnd kan yhm doch nichts abprechen.

    Das gschicht so yhn Gott greyffet an
    Mit seynem wort vor yderman
    Denn wirdt entdeckt seyn abentewer
    Das er eyn greul ist vngehewer.
    [Page c2v]
    [A pope holding a closed book, surrounded by 3 bears]

    Der Babst sicht wol das ehr mit der heyligen schrifft sich nicht schůtzen kann / denn ste ist gantz wider yhn / Darumb thut er das buch zu vmb setzt sich hinten vnd forn / vnten vnd oben mit Bern / das ist mit Kriegßleutē / wil sein sach mit lauter gewalt verteydingen.

    Der Babst veracht der schrifft verstandt
    Reigirt mit gwalt seyn leut vnd landt
    Gleich als eyn gwaltig weltlich Herr
    Meynt seyn verderben sey noch verr.
    [Page c3r]
    [A pope holding a banner in his right hand, (R above) a dove diving down, (R below) a snake jumping up]

    Hie streytet der heilig Geyst mit dem Teuffel / Das ist / die krafft vnd eynfeltigkeyt des wortt Gottis / mit der gifftigen listigkeyt der teuffellischen lůgen / vnnd aller falschen leher / Der Babst sicht mit grossez ernst zu / denn ym ist viel dar an gelegen / welcher teil hierin oblige.

    Er hat auch leut die fur yhn kempffen
    Die Gottis wort fast helffen dempfen
    Wo es sich ettwan hoͤren lat
    Entstet eynkampff / auß Satans rhat.
    [Page c3v]
    [(L) A pope blessing a kneeling man, (R) a unicorn knocking off the papal tiara with its horn]

    Wie muß es denn zu gehenn? das der Babst undtergehe? Sihe da / er sitzt / hoͤret beicht / vnd absoluirt / Das ist er teylet Ablas / vnnd vergebung der sund / vmb gelt auß / wie sein gewonheit ist / wo er selbs nicht hyn koͤmpt / schickt er seynne botten / vnd lest sie solche war fail tragen/ Ob diser war / das ist / ebē ob dem Ablas / greift ynn das aller fraydigst thier / das Eynhorn ann / mit grossem ernst / was aber dz Eynhorn bedeut / Leret dich feynn der xcij. Psalm. Den̄ lise mit fleiß / wirst dester baß verstehen / wass hernach volgt.

    Als nun kam die fur sehen zeyt
    Schickt Gott auff yhn / seyn wort gemeyt
    Ob dem Ablas der kampff anfing
    Vor aller welt yn offnem ring.
    [Page c4r]
    [ 3 pillars, (L) a crowned head, (C) a monk's head, (R)a hand holding a horn]

    Der handel wider den Babst stehet auf drey starcken sewlen / damit er vntterstůtzt vnd erhalten wirdt / Die erst ist / Gottis wort / yn Gottis handt / durch eyn horn bedeut / Die ander / ist ein Můnch / der es froͤlich vnd vnuertzagt predigt / Also spricht Esaias am lviij. Schreiy / hoͤr nit auff / erhoͤhe deynn stym wie ein horn &c. Die drit sewl ist weltliche obrigkeyt / die es hoͤret / vnd zu hertzen nympt / den Můnch schůtzt / oder yhm ja nicht weret &c.

    Das goͤtlich wort was krefftig starck
    Vnd decket auff das Babstumb arck
    Mit gůnst etlicher Stet vnd Fůrsten
    Die auch nach Gottis wort was duͤrsten.
    [Page c4v]
    [A monk holding a rose in his left hand, a sickle in his right; (L) a crown/horns; (R) a lower leg]

    Damit man aber sehe / wer der můnch sey / so stehet er da yn seiner klaydung / vnd hat sein zeychen / die Rosen yn der handt / Ich mayn ja es sey der Luther. Die weil aber Esaias spricht am .xl. Alles flaysch ist wie grass. Stehet er da mit eyner sicheln / vnnd schneydets ab / nicht grass / sonder flaysch / vnd alles was flayschlich ist / Denn da wider predigt er / vnd wenn es außgereutet ist / wirdt er mit dem fewer eysen / das Fewer der Christlichen lieb / das eroͤschen ist / wider auff schlagen vnd anzůnden.

    Das thet der heldt Martinus Luther
    Der macht das Euangeli lauther
    All menschen leer er gantz ab hauth
    Vnd selig spricht / der / Gott vertrawth.
    [Page d1r]
    [A pope standing before (L) a recumbent ox, observed by two crowned figures behind a curtain]

    Der Ochss bedeut den erbaytsamen hauffen / Der hat auß gottis wort erlernet / das er vom Babst jm gewissen / mit vntreglichen gesetzen / vnd am gůt / mit vntreglicher schatzung / des opffer geltss / beycht geltss / mylchgeltss / seelgeredts &c. Vnpillicher weyß beschwerdt sey/ Felt ernider / zeyget / das er es nicht mehr leydē noch lenger tragen kan / Bit vmbryngerung / ab er der Babst hoͤret nicht / Die weltlich Obrigkeyt sicht zu / hylfft den verdrůckten nicht / weret dem Babst auch nicht.

    Des wer der gemeyn man geren frey
    Beschwert durch Baͤbstlich schynderey
    Das yhn gedrůckt hat lang zeyt
    Dem Babst nicht werdt die Oberkeyt.
    [Page d1v]
    [A pope holding a closed book, (L) a bear suckling three cubs biting him]

    Der Babst will den armen hauffen nicht hoͤren so er bittet / wollan / so ist nun auß dem demůtigen Ochssen / ein zornige Beeryn worden / die jůnge hat. Wie alle welt wol wayß / was grawsamer vnngedult / yn dem gemeynen man ist / weyl er sicht &c. Got geb / das es gůt were.

    Des halb der gmeyn man grym̄ig ist
    Er kent noch paß des Babstes list
    Seyn pratick geytz / vntrew / vnd schult
    Gantz mechtig wechst seyn vngedult.
    [Page d2r]
    [A city with tower flying two papal banners, (R) a column of riders entering ]

    Wollan / man hat der sach helffen woͤllen / weyl man sahe / das der gemeyn man vngedůltig war / vnd eyn Reichstag zu Woͤrmbs gehalten / Aber da selbst / hat nicht Gottis wort / sonder menschen regirt / vnnd ist der beschlus nicht wider den Babst / sonder mit dem Babst. Darumb ist die Stadt vol raysiger leut / die da geherscht haben / vnnd fleugt des Babsts panyr / die weyl sein sach daselbst noch gerechtfertig ist.

    Noch wirdt die Oberkeyt geplent
    Die offen warheyt wůrdt verprent
    Zu Woͤrmbs auff dem ersten tag
    Durch list der Babst noch obe lag.
    [Page d2v]
    [A city with tower in centre and drawbridge; 5 hands below and one in the middle]

    Das mandat auff dem Reichstag zu Woͤrmbs / hat nicht krafft gehabt / Gottis wort ist stercker gewest / Darumb hat man aber ein Reichs tag / ja zween / zu Nůrmberg gehalten / da selbst haben nicht menschen / sonder / nach schickligkeit der zeyt / Gottis wortt regirt / wie der beschlus vnd abschid anzaygt / Darumb / sind da nicht raysig leut noch Babsts panyr / Es seynn aber abgehawen hendt da / Denn zur zeyt der selben Reychsteg / sein etlichen leuten / durch Hansen Thoman von Abspergk die hendt abgehauen / vnd Kayserlichem regiment zu troͤtz / gen Nůrmberg solche grawsame thaten / anzuzaygen / geschickt worden.

    Viel klaͤrer Gottis wort auff prach
    Enteckt dem Babst gantz all seyn sach
    So hell vnd lauter gantz vnd gar
    Zu Nůrmberg yn des Reiches schar.
    [Page e1r]
    [A pope standing with a closed book, a fox running off left with a key and a papal standard displaying crossed keys]

    In solchem handel / furet der fuchs (das ist / des Babsts offgesindt ) seinem Herrn die schlůssell on̄ panst selbs weck / vnd das ynn zween weg / ettlich / vertaydigen den Babst / so ongeschickter weyß // das durch sie / seynn vngegrůnd regimēt mehr offenbar wirt / Denn durch seyne widder sacher / als Siluester / Radin⁹ / Catharinus / Eckius / Emser / Alueldt / Faber / Cochleus &c. Etlich thuns / fursatzlich / Den̄ sie sehen / das doch sonst nicht bestehen kan / die wil ich nicht nennen.

    Des steht der Babst ynn jamer gross
    Denn der vorwardt seyn haußgenos
    Der fichtet jtzt auch wider yhn
    Des fert seyn gwalt / vnd macht do hyn.
    [Page e1v]
    [(L) A pope sitting naked under a tree, a open "pardon" chest and bag on the floor before him, (R) a man admonishing him]

    Biß her / habē wir gůtt weyssagen gehat / den̄ wir habens alles gesehen. Nun geb Got gnad / das wirß recht treffen / erst gilt es / Wollan der Babst muß noch seynes gewalts / Eeren / reichtumb / wollust / freunde / gehůlffen / geltkastens peuttels / vnnd aller meschlichen hůlff vnnd trost also berawbt werden / das er alleyn / nacket vn̄ bloß / yn allem trawren sitze ( Villeicht wirdt es seynen glidern baß gehen / ich glaubs aber nicht ) Also das auch das arm Peurleyn seyn spot / den̄ es muß erfult werden vber yhm / das geschrieben ist / Apocalipsis am xviij.das lise.

    Denn hat des Babstes reigiment
    An Eer vnd gůt eyn grausam endt
    Des sitzt er hie yn angst vnd not
    Durch wenß gschicht / das wayß nur Gott.
    [Page e2r]
    [A pope placing crown (L) on one of the heads of a three-headed sheep]

    Es wirt auch nich eynn schlechter vbergangk sein / sonder es wirdt nach drůcken / vnd bestendig seyn / Also / das der Babst entlich beken̄en muß / Das er nicht eynn Herz vber die scheffleyn / sonder ir armer vnnwirdiger dyener gewest sey / wie seynn alter tittel / Seruus seruorū dei antzeygt / vnd das Gott durch seynn heylig goͤtlich wortt / allein ynn der Christlichen gemein regir / vnd Herr sey / Die gemayn aber / vber dē Babst / Dar umbmuß er die kron ab thon / vnnd sie den scheflein wider zustellen / vnd laß sich nur nyemandt erschrecken / das es sich wol annderst lest ansehen / da muß es hyn auß / wen̄ es aller welt / vnd allen Teuffeln layd were / nicht vmb diser prophecey willen.

    Denn muß der Babst seyn schuldt bekennen
    Vnd sich eyn knecht der knechte nennen
    Vnd lassen seynen gwalt der hert
    Die er vor malck / schandt / vnd er moͤrt.
    [Page e2v]
    [An angel (R above) placing a crown on a pope's head, whose hands are in prayer]

    Wenn das geschehen ist / so wirdt Got von hymel selbs ander leut jn das Apostel ampt eyn setzen. Gedencke aber nur nicht / das man jm hymel silber / goldt / vnd edel gestayn arbeyt / Sonnder die Kron bedeut alle tugendt / vnd gabe des heyligen geystes / die zum Apostel ampt gehoͤrn / wie sie Petrus vnd Paulus gehabt haben.

    Denn wirdt Gott selber setzen eyn
    Getrewe knechte seyner gemeyn
    Vnd wirdt sie stercken durch seyn geyst
    Das sie die wayden machen feyst.
    [Page e3r]
    [A seated pope with open book, two angels holding a curtain behind]

    Wenn die diener des worts der massen werden seyn / so werden sie auch vor der welt wider eerlich gehaldten werden / Den̄ sie werden solche leut seyn / vonn welchē Christus gesagt hat / Wer euch ann nymbt / der nymbt mich an / vnnd wer euch verachtet / der verachtet mich.

    Die Eeren wirdt die Christlich schar
    Seyt das sie Christum leren klar
    Den Edlen hymelischen schatz
    On menschen leer vnd all zusatz.
    [Page e3v]
    [A pope placing the crown on (L) a sheep with 7 horns]

    Solch Christlich regiment / wirt den werē biß Christus koͤmpt / Der Apocalipsts am. v. eyn Lemleynn mit sieben hoͤrnern genēt wirdt / Dem werden die solchen die ner des wortts yhr Kron / Das ist yhr ampt / beuellen / vn̄ gewalt wider vber antwortten / vnnd rechnung gebenn / wass sie mit dem gelt / das er yhn yn seynnem abschied gelassen hatt / gewunnen habenn / Also wirdt Christus allen gewaldt auff erden zu sich nemen / vn̄ seynem hymelischen vater vberantwortten / mit dem er / vnd wir mit ihm ewigklich wern herschen / das gebe Gott / vnd baldt A M E N.

    Das weren sol biß Christus kuͤm
    Vnd richten wirdt / bayd poͤß und frům
    Dem wirdt der gwalt gantz vbergeben
    Mit dem wir ewig herschen werden. Amen.
    [Page e4r]

    Beschlus redt.

    O Christen mensch nun hast geschawt
    Die Roͤmisch Babilonisch prawt
    Wie sie hie abgemalet steth
    Vor langer zeyt abkůnterfeth
    Mit yhrer pratick vnd finantzen
    Mit yhren duͤcken vnd Alfantzen
    Darmit sie truͤncken hat gemacht
    Koͤnig / Fuͤrsten vnd yhren pracht
    Mit schwinden listen sie betrogen
    Sie alle yn yhr netz getzogen
    Mit sampt all yhren vnter thoͤnen
    Vnd wie sie nyemandt thet verschoͤnen
    Mit schinden / schaben / liegen / trigen
    Mit pannen / flůchen / moͤrden / krigen
    Biß das der Babst so hoch ist kůmmen
    Gantz aller herschafft ob geschwůmmen
    Mit reichtumb gwalt vnd pracht furwar
    Vnd hat gewert so lange jar
    Auß der verhencknus Gott des Herren
    Wuͤrdt schoͤn der Babst erkent von ferren
    Wuͤrdt seyn falsch leer yhm auff geruͤckt
    Wuͤrdt es doch wider nyder druͤckt
    Wir plyeben stet yn seynen stricken
    Biß Gott seyn heylsam wort thet schicken
    Das deckt erst auff seyn vnreyn gifft
    Vnd wirdt probirt durch heylig schrifft
    Seyn verfůrung vnd falsche leer
    Darumb wer oren hab der hoͤer
    Von lůeg sich zu der warheyt keer &c.
    Gedrůckt durch Hans Gůldenmundt.

    About this text

    Title: Eyn wunderliche Weyssagung / von dem Babstumb / wie es yhm biß an das endt der welt gehen sol / in figuren oder gemaͤl begriffen / gefunden zu Nuͤrmberg / ym Cartheuser Closter / vnd ist seher alt.
    Author: Hans Sachs; Andreas Osiander
    Edition: DIY edition
    Series: Taylor Editions: Reformation Pamphlets
    Editor: Transcribed and encoded by Kezia Fender. Quality assurance and corrections by Emma Huber.

    Description

    Eyn wunderliche Weyssagung von dem Babstumb was first printed in Nuremberg in 1527. Its series of woodcuts is made up of 30 images, predominantly of the pope, representing the progressive states of degradation of the Papacy until its predicted end. The title professes it to have been found in Nuremberg in the Carthusian monastery, while the preface identifies two books as its sources, the other from his ‘master’ in Nuremberg, both apparently around a hundred years old. Tracing the images, however, leads to the images of the prophetic texts known as the Vaticinia de Summis Pontificibus attributed to Joachim de Fiore at the end of the 12th century, which were in circulation across most of Europe.

    The images of the Weyssagung reappear, with some omissions, in the pamphlet, Practica der Pfaffen, printed in Hagenau in 1528 and again in Strasburg in 1535 by Jakob Cammerlander. This shorter set of images then make their way to London into Walter Lynne’s pamphlet The beginning and ending of all Poperie in 1548, reprinted in 1588 by John Charlewoode. It is not published in print in Latin until the highly sold 1589 version, published in Venice as a dual language Latin and Italian text, the images copied into woodcuts by Hieronymus Porrus. Copies of all except Charlewoode’s version are held in the Weston Library here at Oxford.

    The Weyssagung of the Taylorian with its unique hand-coloured images, is a key text and image series for understanding the international development of German Protestant visual culture. Osiander’s prose text seeks to explain the images emblematically as displaying the corruption of the papacy. Each image is also complemented by a stanza of two rhyming couplets composed by Hans Sachs, which are more succinct, witty and often topical. As opposed to most other image series of the period, the images are not illustrative but provide the evidence that must be interpreted.

    About this edition

    This is a facsimile and transcription of Ein wunderliche weyssagung, von dem Bapstumb, wie es yhm bis an das endt der welt gehen sol,: in figuren,oder gemäl begriffen, gefunden zu Nürmberg, ym Cartheuser Closter, vnd ist sehr alt. | Osiander, Andreas, 1498-1552 ; Sachs, Hans, 1494-1576 | [Nürmberg]: Gedrückt durch Hans Güldenmundt, 1527. It is held by the Taylor Institution Library (shelf mark: ARCH.8o.G.1527(8) ). Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (VD 16) reference number: W 4642.

    The transcription has been encoded in TEI P5 XML by undergraduate student Kezia Fender.

    Transcribed from Taylorian ARCH.8o.G.1527(8). Images scanned from Taylorian ARCH.8o.G.1527(8).

    Availability

    Publication: Taylor Institution Library, one of the Bodleian Libraries of the University of Oxford, 2015. XML files are available for download under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License . Images are available for download under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License .

    Source edition

    Eyn wunderliche Weyssagung / von dem Babstumb / wie es yhm biß an das endt der welt gehen sol / in figuren oder gemaͤl begriffen / gefunden zu Nuͤrmberg / ym Cartheuser Closter / vnd ist seher alt. Nuremberg: Hans Guldenmund, M. D. xxvii. Jar. 1527.  

    Editorial principles

    Created by encoding transcription from printed text.

    Line breaks and other features of the printed text have not been encoded.